
Das Burgenländische Jahrbuch 2014 wird in den nächsten Tagen in die Pfarren der Diözese Eisenstadt ausgeliefert. Reich bebildert, mit interessanten Texten und wichtigen Informationen ausgestattet will es für seine Leser ein Begleiter durch das kommende Jahr sein. Das Titelbild wurde nach Motiven des Künstlers Heinz Ebner gestaltet. Es zeigt den Turm der eben zur Basilika erhobenen Franziskanerkirche von Güssing und das Antlitz des dort verehrten seligen Armenarztes Ladislaus Batthyány-Strattmann. Das Buch beschäftigt sich aus gegebenem Anlass mit dem Begriff der Basilika. Ein weiterer Beitrag blickt zum Wechsel von Papst Benedikt XVI. zu Papst Franziskus auf die vielen Berührungspunkte von Papst Benedikt / Joseph Ratzinger mit Österreich zurück und erinnert an seine Aufenthalte im Burgenland. Das 1700. Geburtsjubiläum von Diözesanpatron St. Martin im Jahr 2016 wird Papst Franziskus wahrscheinlich bis knapp an die burgenländische Grenze führen: nach Steinamanger, dem Geburtsort des Heiligen.
Der burgenländische Diözesanpriester Markus S. Bugnyar, Leiter des Österreichischen Hospizes in Jerusalem stellt den wechselvollen Lauf der Geschichte dieses Hauses dar und lädt dazu ein, es Kaisern und Spitzenpolitikern gleich zu tun und ebenfalls auf einen Besuch, eine Pilgerfahrt in Jerusalem vorbei zu kommen.
Kennzeichnender Teil des Jahrbuchs ist der Kalender. Die führende katholische Journalistin Gabriele Neuwirth hat dafür wieder sechs Beiträge geliefert. Sie geben in sehr persönlicher Weise ihre Begegnungen mit großen Vorbildern im Glauben wieder. Das Jahrbuch spiegelt mit mehreren Elementen die viersprachige Lebenswelt der Katholiken des Burgenlandes: Zum vorherrschenden Deutsch kommen Teile auf Kroatisch, Ungarisch und Romanes. Doch kein Leser bleibt von Inhalten ausgeschlossen, es gibt jeweils Zusammenfassungen oder eine Übersetzung.
Ein ausführliches Personal- und Dienststellenverzeichnis der Diözese Eisenstadt bietet Orientierung über Pfarren und Pfarrer, Kontaktmöglichkeiten zur Diözesanleitung, zu den Ordensgemeinschaften und zahlreichen weiteren kirchlichen Einrichtungen. Damit das Blättern in diesem „Schematismusteil“nicht langweilig wird, sind die Seiten fortlaufend mit den Bildern und Kurztexten der Jahreschronik unterlegt.
Das Jahrbuch kostet –seit Jahren unverändert –sechs Euro. Die wichtigste Vertriebsschiene des Burgenländischen Jahrbuchs sind die Pfarren, das Buch kann aber auch über den St. Martinsverlag bezogen werden, Telefon 02682/777-279, martinsverlag@martinus.at